18.06.2015 / Beelitz
 

Mit dem Zug zur Laga 2019 – ODEG unterstützt Beelitzer Bewerbung

für die Bewerbung um die Landesgartenschau 2019 hat Beelitz jetzt einen weiteren starken Partner an der Seite: Die Ostdeutsche Eisenbahngesellschaft unterstützt das Vorhaben und zeigt das auch ihren Fahrgästen: ODEG-Geschäftsführer Arnulf Schuchmann und Bürgermeister Bernhard Knuth haben heute einen Regionalzug der Linie 33 von Berlin-Wannsee nach Jüterbog mit den bunten Bewerbungs-Stickern beklebt. „Laga 2019 in Beelitz? Find‘ ich spargelspitze!“ ist darauf zu lesen – eine klare Botschaft für ganz Brandenburg, denn der Zug wird turnusmäßig auch auf anderen Strecken im Lande unterwegs sein.

„Gern unterstützen wir die Bewerbung der Stadt Beelitz um die Landesgartenschau“, sagte Arnulf Schuchmann. Gerade zu Anlässen wie einer Landes- und zurzeit auch der Bundesgartenschau in der Havelregion würden viele Menschen mit dem Zug anreisen. „Seit Jahren ist die ODEG auf der Linie 33 gut und zuverlässig unterwegs und verbindet Beelitz mit Berlin und Potsdam im Norden sowie dem Fläming im Süden. Sollte die Spargelstadt den Zuschlag für die Landesgartenschau bekommen, wäre das auch für uns eine tolle Sache.“

Wenn die Laga in vier Jahren in der Spargelstadt ausgerichtet wird, wäre auch der Einsatz von Sonderzügen möglich, erklärte der ODEG-Geschäftsführer. Auch über Aktionen für die Fahrgäste könne man sich mit der Stadt abstimmen.

„Ich bin froh und dankbar, dass uns die ODEG bereits im Vorfeld des weiteren Auswahlverfahrens unterstützt“, sagte Bürgermeister Bernhard Knuth. Schon jetzt würden viele Menschen mit dem Zug aus Richtung Berlin in Beelitz ankommen: Pendler, Ausflügler, Geschäftsreisende. „In vier Jahren könnten noch unzählig viele Menschen dazu kommen. „Es wäre doch toll, wenn dann möglichst viele mit dem Zug anreisen – immerhin beginnt die Landesgartenschau Beelitz direkt am Bahnhof.“

Das Laga-Konzept siedelt einen der zwei Hauptstandorte der Gartenschau im Park am Wasserturm an, der sich direkt gegenüber dem Bahnhof befindet. Dort ist gerade erst die historische Treppenanlage rekonstruiert worden. Das 1904 errichtete Empfangsgebäude am Bahnhof hat die Stadt indes vor vier Jahren erworben. Die umfassende Sanierung ist jetzt von der Bauaufsicht genehmigt worden und soll 2017 abgeschlossen sein. Geplant ist ein Restaurantbetrieb, außerdem soll der Tourismusverband Fläming hier sein neues Domizil beziehen.

„Wir schaffen optimale Voraussetzungen für die Landesgartenschau - aber auch für die weitere Entwicklung von Beelitz insgesamt“, erläuterte der Bürgermeister bei einem anschließenden Rundgang durch die Stadt. Neben dem Park am Wasserturm, der Platz unter anderem für Themengärten und den „höchsten Wasserfall Brandenburgs“ bieten soll, wird es einen weiteren Hauptstandort zwischen Altstadt und Nieplitzufer mit einem Veranstaltungszentrum im seit 20 Jahren stillgelegten Alten Klärwerk geben - das aber erst nach einem Zuschlag für Beelitz entwickelt werden kann.

Zwischen den Standorten befindet sich die historische Altstadt und jede Menge Natur, die von den Laga-Besuchern direkt erlebbar sein soll – in einem Sessellift und mit Kähnen, die dann auf dem Mühlenfließ und der Nieplitz fahren sollen.

Die Entscheidung, welche der drei Städte – neben Beelitz sind auch noch Wittstock und Spremberg im Rennen – die Gartenschau ausrichten darf, wird im Januar auf der Grünen Woche bekannt gegeben.

 

 
Text   © Thomas Lähns - Pressesprecher Stadt Beelitz

Bilddateien : www.laga-beelitz.de   - ODEG – Ostdeutsche Eisenbahn GmbH

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