09.09.2014 / Beelitz
 
Das Tor zur Altstadt ist wieder offen ...... Hauptkreuzung offiziell eingeweiht

Sechs Wochen lang hieß es für viele Beelitzer „Zähne zusammenbeißen“: Während der Sommerferien hat der Landesbetrieb Straßenwesen die Hauptkreuzung Berliner - / Trebbiner - / Clara-Zetkin-Straße komplett umgebaut. Autos und Lkws mussten in dieser Zeit umgeleitet werden, das Haupttor zur Altstadt blieb nur für Fußgänger offen. „Dass es tatsächlich nur sechs Wochen gedauert hat, ist eine sensationelle Leistung der Baufirmen“, sagte Bürgermeister Bernhard Knuth heute zur offiziellen Einweihung der Kreuzung. Denn in Anbetracht der umfangreichen Tiefbauarbeiten hätten viele mit einer weitaus längeren Bauzeit gerechnet. Der Verkehr rollt pünktlich seit dem ersten Schultag wieder.

Entsprechend groß war die Erleichterung heute (08.09.2014) – und die Freude über einen weiteren Mosaikstein bei der Umgestaltung des gesamten Kreuzungsbereiches. Brandenburgs Infrastrukturminister Jörg Vogelsänger (SPD), der als Bauherr die Kreuzung freigab, lobte die Entwicklung der Stadt insgesamt. „80 Prozent der Altstadt haben wir im Rahmen der Städtebauförderung bereits gemeinsam saniert. Den Rest schaffen wir auch noch“, so der Minister. Die Straßenkreuzung an sich hatte laut Vogelsänger 455 000 Euro gekostet. Dafür ist der Verkehrsraum komplett umgestaltet worden: Die Fahrbahnen wurden reduziert, Verkehrsinseln ausgespart und damit mehr Platz für Geh- und Radwege geschaffen.

Vogelsänger übergab der Stadt gleichzeitig einen Fördermittelbescheid in Höhe von 100 000 Euro für die weitere Altstadtsanierung. „Beelitz ist ein schönes Städtchen, das auf diesem Wege noch ein bisschen schöner werden kann.“ Dass die Entwicklung nicht still steht, sieht man an der Hauptkreuzung: Der südliche Bereich des Lustgartens mit dem Genusseck ist 2011 fertig gestellt worden, das ehemalige Hotel Wehner wurde nach seiner Sanierung Anfang Dezember vergangenen Jahres als Wohn- und Geschäftshaus neu eröffnet. Das Gebäude auf der dritten Ecke ist mittlerweile auch fertig gestellt und wird in den kommenden Wochen vom neuen Mieter, einem Fahrradhandel, bezogen.

Für die vierte Ecke, an der das marode aber für viele Beelitzer dennoch wertvolle Deutsche Haus steht, bahnt sich nun ebenfalls eine Lösung an: Wie Bürgermeister Knuth verkündete, kann die Stadt das Gebäude jetzt von den Erben kaufen und an einen Investor veräußern, der es dann entwickeln wird. Dem waren lange Verhandlungen vorangegangen. Die Fraktionen in der Stadtverordnetenversammlung haben für den Zwischenerwerb bereits Zustimmung signalisiert. „In einem Jahr könnte das Gebäude dann schon eingerüstet sein“, so der Bürgermeister.
 
Text - Bilddatei  - Thomas Lähns Pressesprecher Stadt Beelitz

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